Eine Messe für alle Generationen

Leipziger Buchmesse ein Erlebnis

für Jung und Alt

Wenn sich der „Otto Normalverbraucher“  mit dem Thema Buchmesse beschäftigt folgt automatisch auch der Gedanke an intellektuelle Höhenflüge, philosophische Betrachtungen und unverständliche Interpretationen. Wahrlich auch verbunden mit dem Gedanken an eine Bevölkerungsschicht, die einem selbst überlegen sein könnte, sich kulturell und geistig in anderen Sphären befindet. Dies mag in einigen Ansätzen zutreffen, aber die Leipziger Messe bietet hier völlig andere Ansätze. Über 2200 nationale und internationale Aussteller bieten ein breites Spektrum an Interessengebieten und vor allem  für JEDERMANN. Anders als die meisten Messen in Deutschland ist die Leipziger Buchmesse an allen Veranstaltungstagen für die breite Masse geöffnet und bietet für jeden Geschmack das Richtige. In den 5 Messehallen findet sich alles, vom Sach-, Hör- und Kunstbuch, über Zeitschriften, Comics und Kinderbücher, bis hin zu Bildungsmedien und Fachbüchern. Das vielseitige Programm umfasst aber auch zahlreiche Lesungen, Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Fortbildungsveranstaltungen, Spielmöglichkeiten mit Autoren und Preisverleihungen.

Ein buntes Mixed, für Eltern mit Kindern, Großeltern, Fachbesuchern, Interessierten oder einfach nur für Menschen die gerne aktuellen Übertragungen im Fernsehen beiwohnen wollen. Alle große Fernsehsender und Radioanstalten sind vertreten und bieten ein umfangreiches Programm von früh bis spät.

Ein besonderes Erlebnis ist die Manga – Comic-Com, eine komplette Halle für alle Liebhaber von Comics, Manga, Cosplay, Anime, Japan, Games und für solche, die es werden wollen. Zahlreiche Veranstaltungen und Fachvorträge beschäftigen sich auch mit dem Thema Alter, Umgang von Jung und Alt und der generellen Thematik des Älterwerdens.

Eintauchen in die Welt der Fantasy

Äußerst gastlich präsentiert sich auch die Stadt Leipzig, so veranstalten viele Geschäfte, Museen, Theater und andere Orte an den Messetagen viele Lesungen und auch diese zu den unterschiedlichsten Themen. Daneben verfügt Leipzig über wunderschöne bauliche Erlebniswelten und bietet eine Vielfalt an kulinarischen Möglichkeiten.

Wunderschöne alte Gebäude, liebevoll restauriert erfreuen die Besucher und vermitteln etwas „heimeliges“.

Erreichbar, allerdings bei rechtzeitiger Buchung ist Leipzig über recht günstige Flüge, aber auch per Bahn (mit Sondertarifen) und per Reisebus.

Leider findet die Messe nur einmal im Jahr statt, aber ein Besuch lohnt sich für alle Menschen, die gerne lesen und sich für die Welt interessieren.

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Der Froschkönig oder wer küsst hier wen?

Kuhstall-Theater feierte Premiere

Temporeiches Märchenspiel nach „Art des Kuhstalls“

Was passiert eigentlich wenn sich Figuren aus der Muppetshow und die Akteure eines alten Märchens auf der Bühne treffen?

Es entsteht eine turbulente Geschichte, deren Verlauf an die Originalfassung der Gebrüder Grimm erinnert, aber dramaturgisch und spielerisch echte Highlights bietet.

Unter der Federführung von Stefan Lindemann und Anette Haupt, die das Stück schrieb und auf das Ensemble anpasste, versetzten die Mitwirkenden die Zuschauer mehr als einmal in großes  Erstaunen und Begeisterung. Dabei kommen alle auf ihre Kosten, vom kleinen Kind über den Teenie, bis hin zu den Großeltern. Wer allerdings damit rechnet das sich die Protagonisten an das Manuskript der Gebrüder Grimm halten, werden enttäuscht. Die „kuhstall -typische“ Inszenierung hat ihre eigenen Maßstäbe und verblüfft immer wieder durch neue Überraschungen.

Weitere Inhalte zu der Aufführung hier:„Wer küsst den Froschkönig“

Rund 250 Zuschauer, Kinder, Eltern und Großeltern, feierten begeistert die Premiere des neuen Stückes „Der Froschkönig“, dem dritten Grimm´schen Märchens, in der Bearbeitung des Kuhstall-Theaters.

Alle Veranstaltungen sind ausverkauft.

Zusammenfassung in kurzen Worten:

Tolle Aufführung, temporeiche Abläufe, verwandlungsfähige und überzeugende Schauspieler, komödiantische Darsteller und „Action“ besonders im zweiten Teil.

Für den kleinen Hunger zwischendurch

Alles in allem eine gelungene Darbietung unter den Augen von Velberts Bürgermeister Dirk Lufraka und dem bisherigen Regisseur José Almansa, die einen sehr zufriedenen Eindruck machten.

Unter den Zuschauern José Almansa (Ex-Regisseur und Ruheständler).

Wie bereits in den vergangenen Jahren fanden Premiere und auch die folgenden 4 Aufführungen (übrigens alle bereits ausverkauft) im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums Langenberg statt.

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Principallino Pizza Neu

Traditionelle italienische Küche

Spezialitäten aus Calabrien

Kalabrien, die südlichste Region Italiens, an drei Seiten vom Meer umgeben und nur drei Kilometer von Sizilien entfernt, getrennt nur durch die Straße von Messina.

Aus diesem Teil des ursprünglichen Italiens an der Stiefelspitze stammt Carmine Principalli, der neue Inhaber des kleinen Restaurants auf der Kirchstraße.

Zusammen mit seiner Frau Daniela hat der freundliche Italiener seit dem 1.Februar das „La Strada da Franco“ übernommen und sich direkt in die Herzen der Bergheimer gekocht.

Landestypische Spezialitäten aus Kalabrien, erweitert durch andere italienische Köstlichkeiten aus allen Teilen des Landes, bestimmen die Speisekarte.

Wurde in den ersten Wochen die vorhandene Speisekarte übernommen, so entwickelte das Ehepaar in den letzten Tagen eine „Cucina Tradizionale“,eine traditionelle Karte mit saisonalen Highlights. Alles wurde in Frage gestellt und so wurde die Speisekarte komplett auf den Kopf gestellt und um Fischspezialitäten erweitert. Ob Seezunge oder Gambas, der Chef schwingt sein Zepter in der Küche und kocht selbst. Dabei bestimmen frische Zutaten die Speisekarte und natürlich auch die wechselnde Tageskarte.

Neu ist auch der Einsatz von Salsiccia, eine pikant gewürzte Wurst aus Schweinefleisch und Speck. Aus der Pelle gedrückt verfeinert diese Wurst Risotto, Pastasaucen oder aber dient auch als Füllung für Fleisch und Bratengerichte. Die Salsiccia kann aber auch wie eine herkömmliche Bratwurst in der Pfanne oder als Zutat für unterschiedliche Gerichte eingesetzt werden.

Eine besondere Spezialität produziert die Mama von Carmine Principalli speziell für das kleine Restaurant, den leckeren Schnaps Limoncello.

Alle Gerichte werden, wie auch beim Vorgänger, nach Hause geliefert (Tel: 02271-6793700).

Das Restaurant ist geöffnet Von Montag –Samstag und an Sonn-und Feiertagen von 11.30Uhr – 22.30 Uhr, Mittwoch ist Ruhetag.

Die Inhaber legen besonderen Wert auf die Feststellung dass alle Altersklassen herzlich willkommen sind. Egal ob kleine Kinder, Familien oder Senioren, jeder kommt auf seine Kosten und findet auf der großen Speisekarten SEINE Lieblingsspeise.

Beim Klick auf das Bild öffnet sich die Speisekarte (zum Vergrößern auf die Karte klicken).

 

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Bergheim – „Dr‘ Zoch kütt!“

Krümelmonster, Wikinger und gute Laune

Der Bergheimer Karnevalsumzug hatte es wieder einmal in sich. Petrus muss ein Bergheimer sein, denn die zahlreichen Jecken in der lang gezogenen Fußgängerzone erlebten einen Karnevalszug der Extraklasse. Schon lange vor dem Start hatten sich Tausende entlang der Wegstrecke eingefunden und feierten den traditionellen Umzug.

Wie bereits in den vergangenen Jahren war der Phantasie keine Grenzen gesetzt und so herrschte ein buntes Treiben im Zug und bei den gut gelaunten Besuchern.

Auch diesmal würde eine Kommentierung der Bilder einer Wertung gleichkommen, deshalb alle Bilder nur als Galerie.

Bei Interesse können die Bilder unter Buch@Burkhard-Thom.de in hoher Auflösung angefordert werden.

Kostenlose Lesungen und Gespräche

Vermeidung Rückfallgefahr Alkoholiker,  Co-Abhängige und Interessierte

Einiges hat sich bewegt, in den rund sechs Monaten, nach dem Erscheinen des Ratgebers „Alkohol – Die Gefahr lauert überall“. Neben den verkauften Büchern kam es zu vielen persönlichen Gesprächen und insbesondere in Presse, Funk und Fernsehen kam es zu erhöhter Aufmerksamkeit und zahlreichen Beiträgen zum Thema „Alkohol im täglichen Leben“. Insbesondere die Thematik der Co-Abhängigkeit und eine Vermeidung von Rückfallgefahren rückte in den Blickpunkt unserer Gesellschaft und selbst die öffentlich rechtlichen Fernsehsender bringen immer wieder Beiträge zu diesen Problembereichen. Auch die sozialen Netzwerke (unter anderem Facebook),beteiligen sich an den Versuchen aufzuklären und zu unterstützen. Wie umfangreich und sinnvoll die Unterstützung durch die „neuen Medien“ sein kann, wurde schon häufiger beschrieben (u. a. „Selbsthilfegruppen oder Facebook?“ ),aber Aufmerksamkeit ist immer gut. Nach einigen gelungen Lesungen in Suchtkliniken und Selbsthilfegruppen und einigen ergebnislosen Leseanfragen in Buchhandlungen(klar, die wenigsten Menschen wollen sich in IHREM Umfeld outen) gibt es jetzt ein besonderes und neues Angebot.

Kostenlose Lesungen in Suchtkliniken, Therapieeinrichtungen, bei Selbsthilfegruppen und natürlich auch im privaten Bereich.

Als kurze Einführung erfolgt eine Lesung von rund 30 Minuten, danach steht der Autor für Fragen, Diskussion und Gespräche zur Verfügung. Die Erfahrung zeigt das die Thematik nicht nur  direkt Betroffene interessiert, sondern auch im Bereich des gesamten Umfeldes von Alkoholkranken angenommen wird. Insbesondere auch im Bereich von großen Firmen,im Kollegen und Mitarbeiterbereich. Die gesamte Veranstaltung ist kostenlos,allerdings sollten die Reise und ev. Übernachtungskosten übernommen werden. Für den Monat März sind Lesungen in Thüringen geplant,genaue Termine folgen noch. Dieser Beitrag erscheint in unterschiedlichen Medien, interessierte SHG´s  können sich ebenso melden, wie auch private Interessensgruppen.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Buch@Burkhard-Thom.de

 

Krankheit und Sucht in der Selbsthilfegruppe

Hilfe zur Selbsthilfe

Nicht gleich für die erste Gruppe entscheiden

Gegenseitige Unterstützung und Motivation erwarten Menschen die ähnliche Probleme, Süchte, Krankheiten oder Behinderungen haben, von Selbsthilfegruppen. Oft fühlen sie sich in ihrem Leben eingeschränkt, unverstanden und hoffen, durch den Austausch mit Gleichgesinnten „auf Augenhöhe“ reden zu können.

Dabei ist Selbsthilfegruppe nicht gleich Selbsthilfegruppe, die Beurteilung obliegt jedem Teilnehmer  selbst.

Im gesamten Bundesgebiet gibt es rund 100.000 Selbsthilfegruppen, oft als Verein organisiert, aber auch als örtliche Gruppe ohne Rechtsform. In vielen Fällen sind die Selbsthilfegruppen Teil von regionalen oder bundesweiten Organisationen, Beratungstelefone, Broschüren kosten viel Geld und dies lässt sich meist nur mit Unterstützung größerer Verbände realisieren.

Selbsthilfegruppen werden von den unterschiedlichsten Menschen besucht. Jugendliche, Erwachsene, Frauen, Männer mit den unterschiedlichsten Berufen und der buntesten Herkunft.

Selbsthilfegruppen ergänzen in sinnvoller Weise Therapien, Nachsorge oder sie dienen einfach nur dem besseren Verständnis für das eigene Problem, die Probleme anderer und sie helfen Krankheitsbilder und Strukturen zu begreifen.

Dabei gibt es keine festen Regeln über die Abläufe innerhalb der Gruppen. Dies legen die meist ehrenamtlichen Gruppenleiter, in Abstimmung mit den Gruppenmitgliedern selbst fest. Die Themen sind individuell, es gibt praktische Tipps, gemeinsame Unternehmungen du einen regen Erfahrungsaustausch untereinander. In einigen Gruppen werden Veranstaltungen mit Fachleuten und Referenten aus Fachbereichen eingeladen, es finden Lesungen statt. In den Gruppen findet meist keine therapeutische oder medizinische Versorgung statt, aber die Teilnahme kann die therapeutische Wirkung und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Motivation und die gegenseitige Unterstützung kann die Lebensumstände verbessern, neue Wege ebnen und insgesamt für ein besseres Wohlbefinden sorgen.

Insbesondere in der Suchtbegleitung sind Besuche in einer Selbsthilfegruppe unerlässlich. Allerdings gilt hier ein wichtiger Grundsatz: Immer mehrere Gruppen testen und dann entscheiden: Welche Gruppe ist für mich geeignet. Die Gruppen sind meist offen und ehrlich, nehmen kein Blatt vor den Mund, nicht jeder Mensch verträgt den offenen Umgang im ersten Schritt. Mit Selbsthilfegruppen ist es wie mit einem Psychologen, einem Therapeuten oder, vereinfacht gesagt, wie bei einer Autoreparatur. Wir verstehen nichts davon, müssen dem Fachmann vertrauen und „uns fallen lassen.

Vertrauen ist der wichtigste Aspekt bei der Auswahl. Gruppen, die einen Neuankömmling nicht ernst nehmen, „ihn beim ersten Besuch unterbuttern“ oder nicht zu Wort kommen lassen, sollten gemieden werden. Nur ein vertrauensvoller Umgang, diskret und auf „Augenhöhe“ hilft dem Betroffenen. Ein Besuch in einer Selbsthilfegruppe ist kostenlos, man muss kein (förmliches) Mitglied werden, aber regelmäßige Besuche sind wichtig und erwünscht. Nur dann entsteht eine Gruppendynamik und es kommt zu Erfolgen. Ein wesentlicher Punkt ist die Vertraulichkeit. Lebensumstände, Probleme und weitere Informationen werden grundsätzlich nicht nach außen getragen.

Eine Auflistung der größten Organisationen und Vereine finden Sie hier:(Quelle -Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung):

Mehr Infos zum Thema – kostenlose Lesungen/Gespräche:

Buch@Burkhard-Thom.de

 

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Selbsthilfegruppe oder Facebook ?

Gefährlicher Selbstbetrug und kein Ersatz!

Insbesondere in den letzten Monaten wird das Thema Sucht in der Presse, im Fernsehen und auch im Internet immer häufiger thematisiert. Dabei geht es nicht nur um die große Zahl an Menschen, die an einer Sucht erkrankt sind, sondern mehr und mehr rücken auch die Menschen aus dem Umfeld in den Fokus der Betrachtungen, die sogenannten Co-Abhängigen. Es spielt keine Rolle von welcher Suchterkrankung gesprochen wird, beide Gruppen, die der Süchtigen und die der Co-Abhängigen benötigen Hilfe und Unterstützung. Durch die Veröffentlichungen, aber auch aus eigenem Antrieb, denken Menschen über ihr Suchtverhalten nach und suchen nach Unterstützung, Beratung und/oder Hilfe.

Selbstverständlich bieten die Kommunen, die kirchlichen Gemeinden und viele Selbsthilfegruppen die notwendige Unterstützung an, aber sehr oft gehen die Betroffenen den (vermeintlich) leichteren aber oft schweren Weg und suchen Unterstützung im Internet. Insbesondere die sozialen Netzwerke wir Facebook und Twitter werden häufig besucht, die Betroffenen suchen hier den schnellen Weg zur Hilfe.

Wie aber stellt sich diese Unterstützung dar? Kann ein Post in einem Forum auf Facebook und die Kontaktaufnahme in einer anonymen Umgebung hilfreich sein?

Sicherlich kann der Austausch von Betroffenen MIT Betroffenen eine Unterstützung sein, keinesfalls aber kann er ein Ersatz für eine reale Selbsthilfegruppe, den Besuch bei einem Therapeuten oder anderen Fachleuten sein. Allerdings sollte man sich die Gruppe, der man sich anschließt, genau durchleuchten und kritisch hinterfragen, was verspreche ich mir von dem Kontakt. In welcher Form werden meine Interessen durch die Administratoren geschützt und kann ich mich darauf verlassen das ich „eine Betreuung“ erhalte.

Das in den sozialen Netzwerken wohl kaum eine persönliche Betreuung vorhanden ist, leuchtet, schon allein durch die oft hohen Mitgliederzahlen, jedem ein. Weiterhin ist auch die Qualifikation der Administratoren in einigen Fällen nicht ausreichend, um ein Form mit einer derartigen Brisanz zu betreiben. Wohlgemerkt, man sollte FB & Co keinesfalls verteufeln, nur sensibilisiert sein, das eine gewaltige Gefahr von den Foren ausgeht.

In Deutschland gibt es 1,7 – 1,8 Millionen Alkoholiker, die Zahl der Co-Abhängigen liegt bei rund 8 Millionen. Ein weiterer Beitrag behandelt dieses Thema (l Klick auf´s Bild)

Um es an zwei Beispiel aus Foren für Alkoholkranke und Angehörige deutlich zu machen:

Ein soeben aus der Langzeittherapie entlassener Suchtpatient suchte sich Unterstützung in einem Forum, beschrieb seine Situation und bat um Informationen zu seinen nächsten Schritten. Bereits nach dem zweiten Kommentar folgten sinnfreie Äußerungen mit dem Wortlaut: „Wenn Du einen Rückfall hast, nicht schlimm, hatte auch schon welche“.

Eine Co-Abhängige suchte nach Unterstützung um aus ihrer Beziehung zu fliehen, die mit häuslicher Gewalt gegen die Frau und ihre Kinder gerichtet war. Ebenfalls nach dem zweiten Beitrag folgte ein Kommentar: „Bist wahrscheinlich selbst Schuld, hast Deinen Mann an die Flasche gebracht“.

In beiden Fällen verselbstständigten sich die Beiträge und aus den „Hilfeschreien“ wurden sinnfreie und äußerst gefährliche Beiträge. Die Administratoren griffen nicht ein, die Betroffenen blieben mit ihren Problemen allein. Das was als guter Post begann entwickelte sich in kurzer Zeit zu einer Ansammlung von (teilweise) sinnfreien und wenig schönen Kommentaren. Und hier liegt das Gefährliche. Gut gemeinte und gedachte Posts werden bereits nach der ersten/zweiten Antwort nicht mehr gelesen und der Rest stürzt sich NUR NOCH auf die dummen Kommentare.

Wohlgemerkt, es gibt in den sozialen Netzwerken eine ganze Reihe von sinnvollen Gruppen, ABER sie allein können NIE den Ersatz für den Besuch beim Facharzt, Therapeuten, einer Selbsthilfegruppe und eine Langzeittherapie bilden.

Der Suchtkranke und auch der Co-Abhängige kann und darf sich nicht darauf verlassen, dass allein die Kontaktaufnahme zu einer „vermeintlichen“ Selbsthilfegruppe im Internet ausreicht um sich von der Sucht entscheidend zu lösen. Hier sind reale Gruppen, Fachleute und der Austausch mit ebenfalls Betroffenen angeraten. In jedem Fall sind die Gespräche „von Aug zu Aug“ sinniger.So kann, beispielsweise für einen nassen Alkoholiker, der Kontakt nur in einer Alibifunktion für seinen Partner „sieh doch ich tue was“ gesehen werden. Bei der Auswahl „der richtigen Selbsthilfegruppe “ sollte man sich Zeit lassen. Der Betroffene muss sich „wohlfühlen“, in keinem Fall nach der ersten Gruppe aufgeben.

Eine andere Möglichkeit sind die Portale von Selbsthilfegruppen, die teilweise „betreute“ Foren und sehr oft auch „Live-Chats“ unterhalten und auch sonst jederzeit erreichbar sind. In den meisten Fällen arbeiten diese Foren mit erfahrenen Fachleuten und auch Psychologen Hand in Hand. In Lübeck etablierte sich zum Beispiel eine SHG „CLIC“ (Clean ist cool), die aber, wie bereits gesagt nur als ein Beispiel zu sehen ist.

Vorsicht dagegen zum Beispiel bei der Suche auf Google mit den Begriffen „Selbsthilfe und Chat“, hier findet man eine Selbsthilfe-Community mit Sitz in Oregon (USA) und die möchte in erster Linie Bares!

Wohlgemerkt, die Veröffentlichungen in den sozialen Netzwerken sollen nicht grundsätzlich „verteufelt“ werden, denn eine erste Hilfe für die Betroffenen ist besser als das sie mit IHREM Problem allein blieben. Allerdings sollten die Gruppen bemüht sein, einen Schutz für die Mitglieder zu gewährleisten, Unterstützung und Informationen bieten UND im besonderen Maße, sensibel mit den Betroffenen umgehen. Die ohnehin stark geschädigten „Seelen“ benötigen einen besonderen Schutz und Hilfe.

Informationen und Unterstützung finden Betroffene in ihren Gemeinden, Selbsthilfekontaktstellen, aber in jedem Fall bei ihrem Hausarzt.

Infos hier -als Beispiel für andere Städte in NRW und im Bundesgebiet

Als Beispiel erwähnenswert hier eine Initiative des Erftkreises, so eröffnet am 26.Januar 2017 eine Ausstellung zum Thema „Selbsthilfe“.

Einige wenige Infos sind hier aufgelistet:

In jeder größeren Stadt findet man Selbsthilfegruppen, in jedem Fall gibt aber auch die jeweilige Gemeinde Auskunft.Auch die jeweiligen Kirchen verfügen über Informationen.

Besser sich dort mit dem Problem outen, als im Internet bei völlig fremden Menschen, deren Identität in den meisten Fällen verschleiert ist und die oft mit den eigenen Problemen überfordert sind.

Mehr Infos zum Thema – kostenlose Lesungen/Gespräche:

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Alkoholsucht und Co-Abhängigkeit

Kostenlose Lesungen und Gespräche

Alkoholnachweis auf Speisekarten

Gruppenstunden und Gesprächskreise von Selbsthilfegruppen gehören zu den wichtigsten Elementen zur Verhinderung von Rückfällen bei Suchterkrankungen. Nach dem Erscheinen des Buches „Alkohol – Die Gefahr lauert überall!“ im August letzten Jahres, hatte ich die Möglichkeit in Kliniken und bei Selbsthilfegruppen Lesungen und Gespräche durchzuführen.

Der Ratgeber richtet sich an das Umfeld der Betroffenen, an Menschen die mit Alkoholikern leben, hilft erste Anzeichen von Sucht oder Suchtgefahr zu erkennen und soll Hilfe geben, bei der Bewältigung dieser Anzeichen. Beginnend mit der eigenen Sucht und dem Entzug – das Leben danach. Wie verhalte ich mich im täglichen Leben – worauf muss ich achten, um trocken zu bleiben – Co – Alkoholismus, das Umfeld, die Familie, Freunde und Kollegen – Regeln für den Co-Alkoholiker und andere Betroffene.

Diese und andere Themen wurden in intensiven Gesprächen mit Betroffenen diskutiert, unter anderem in der Soteria Klinik in Leipzig oder in der Selbsthilfegruppe des Kreuzbundes in Bergheim. Die Resonanz war großartig und ich würde mich freuen auch in anderen Einrichtungen und Gruppen diese Thematik zu erörtern. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger oder „besserwisserisch“, sondern sachlich aus langjähriger Erfahrung.

Die Leitung des Kreuzbundes aus Bergheim im Gespräch

Dabei entstehen keinerlei Kosten, das Hauptziel ist die Unterstützung der Betroffenen.

Ein besonderes Thema ist für 2017 geplant. Auf Speisekarten in Restaurants finden wir heute Hinweise auf Zusatzstoffe (s.Foto), in fast allen Fällen aber keine Hinweise auf Alkohol oder entsprechende Zusatzstoffe.Dies ist Ziel von weiteren Aktionen im Frühjahr.So steht auch ein Termin mit der DEHOGA in Berlin an, hier sollen der Verband Einfluss auf eine Erfassung dieser Daten nehmen. Wichtig nicht nur für trockene Alkoholiker, sondern auch für Intolerante, Allergiker, gläubige Menschen und vor allem um Kinder zu schützen.

Einen Beitrag, genau zu dieser Thematik gab es im Dezember auch auf Radio Erft, einen Mitschnitt der Sendung finden Sie hier:

Mitschnitt des Interviews mit Martina Behrendt
Neu: Empfehlung durch Dr.Georg Kippels MdB – Mitglied der CDU-CSU Fraktion im Deutschen Bundestag

Mehr Infos zum Thema – kostenlose Lesungen/Gespräche:

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Feierlicher Abschluss im Winterdorf

Weihnachtlicher Abend vor dem Medio

Zu einem feierlichen und besinnlichen Abend laden die Veranstalter des 1. Bergheimer  Weihnachtsdorfes am kommenden Freitag ein.  Ab 17.30 erklingt auf der festlichen Weihnachtsbühne ein buntes Programm mit Liedern des Bergheimer Künstlers „Der Hennes“.

Auf diese Weise soll noch einmal allen Mitwirkenden gedankt werden und die Veranstalter, rund um Natalie Rampold und Ihrer Familie geben noch einmal ihr Bestes zum Gelingen. Selbstverständlich sind alle Attraktionen auch an diesem Abend geöffnet und die große Feuerschale sorgt für angenehme Wärme.

extragroße Feuerstelle

Für das leibliche Wohl ist gesorgt und der leckere Winzer-Glühwein wird auch kurz vor dem Ende des Weihnachtsdorfes nicht ausgehen.

Leckerer Winzer-Glühwein unter der 17 Meter hohen Pyramide

In jedem Fall aber das letzte Mal(in diesem Jahr), das geröstete Maronen, leckere Crepes oder eine  frisch gegrillte Wurst in stilvoller Atmosphäre genossen werden können.Bleibt zu hoffen das auch der Abschlussabend so gut besucht wird, wie die Veranstaltungen der letzten vier Wochen.

Die Veranstalter haben aber bereits signalisiert, dass sie im kommenden Jahr wieder kommen wollen und auch die Bergheimer Geschäftswelt will sich dann beteiligen.

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Wer hat Angst vorm bösen Hund

Vorurteile und deren Abschaffung

Vorab ein Zitat aus Wikipedia: „Als Kampfhunde im eigentlichen Sinne werden Hunde bezeichnet, die zu Tierkämpfen, insbesondere zu Hundekämpfen, aber auch zu Kämpfen z. B. gegen Bullen gezüchtet, ausgebildet und eingesetzt wurden. Der Begriff bezeichnete ursprünglich keine bestimmte Hunderasse, sondern ein bestimmtes Einsatzgebiet.“

Das gleiche gilt natürlich auch für Schutzhunde, Suchhunde, Lawinenhunde, Spürhunde oder Jagdhunde. Nur, bei den zuletzt genannten Hunden käme kein Mensch auf die Idee eine bestimmte Rasseeigenschaft zur Grundlage von Verboten oder Gesetzen zu machen.

Nur beim sogenannten Kampfhund denken die meisten Menschen direkt an zähnefletschende Bestien mit „irrem“ Blick. Aber käme jemand auf die Idee diesen hier abgebildeten Bassetrüden als „Gemeingefährlich“ einzustufen?

Der liebevollste Hund der Welt

Oder den im Titel abgelichteten Vollpfosten als liebevolles Haustier?

Besonders gefährlich sind die beiden hier abgebildeten „Kampf(schmuse)maschinen“:

Kampfschmuser Essi und Hermann

Seit einiger Zeit beobachte ich im Internet Beiträge zu diesem Thema und ich bin immer wieder erschreckt über die Vorurteile, die ich nicht nur dort, sondern auch im persönlichen Umgang mit Hundehaltern auf unseren Gassirunden mache. In den meisten Fällen sind es nicht die Hunde, die über ein potentiell aggressives Verhalten verfügen, sondern die Halter selbst. Bei den sogenannten Kampfhunde handelt es sich oft um friedliche und verschmuste Hunde, während ich oft erlebe, dass als ungefährlich eingestufte Hunde oft, durch die falsche Behandlung und Erziehung ihrer Herrchen, unberechenbar werden.

Eine bestandene Wesensprüfung würde wahrscheinlich mehr bringen als eine Klassifizierung und höhere Steuern. Lange galt der Stafford als typischer Zuhälterhund, dem eine höhere Steuer auch keine Probleme bereiten würde.

Einen anderen und sympathischeren Eindruck macht eine Forderung aus Niedersachsen. Jessica Rösler von IG gegen Rasselisten e.V sagt:

„Von meinem Verein IG Gegen Rasselisten e.V gegen die Kampfhundesteuern in Niedersachsen…wir wollen erreichen, dass das Gesetz geändert wird und den Gemeinden wie in Schleswig-Holstein die Rechtsgrundlage zur Erhebung von willkürlich hohen Hundesteuern für bestimmte Rassen entzogen wird.“

Mehr und ausführlichere Informationen und eine entsprechend vorbereitete Petition finden Sie hier:

www.gegenrasselisten.de

Ein spannendes Thema, das die Gemüter erhitzt, aber gut beschrieben mit vielen interessanten Informationen.

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