Selbst die größten Skeptiker sangen begeistert mit

Bereits gegen 18.30 Uhr füllte sich der Vorplatz des Bürgerhauses in Quadrath-Ichendorf  und eine kleine Schlange bildete sich am Einlass. Der erste Eindruck: Tupper-Party oder California Dream Boys ? Der Anteil der weiblichen Gäste, extrem hoch und nur wenige Männer mischten sich unter die Wartenden. Das Geheimnis: „Frau Höpker bittet zum Gesang“

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Charmant und voller Temperament (Set-Karte Frau Höpker)

Start der Veranstaltung, ausgerichtet durch die  Veranstaltungsgruppe Heilig Kreuz Ichendorf , 20.00 Uhr und  bereits um 19.00 Uhr ist die Halle gerammelt voll. Die Damenwelt eindeutig in der Überzahl, die wenigen (reservierten) Sitzplätze schnell besetzt und die Stehtische direkt vor der Bühne ebenfalls. Die skeptischen Blicke der Männerwelt gehen in die Runde.Wo bin ich und was mache ich hier?

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Noch gibt es skeptische Blicke

Pünktlich um 20.00 Uhr betritt die Protagonistin die Bühne, wird von Frau Thomas begrüßt UND zieht sofort die gut gefüllte Halle in ihren Bann.

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Begrüßung durch Frau Thomas

Bereits nach den ersten Tönen stellt sich heraus, die Vollblutmusikerin hat die Halle im Griff. Die Texte von der Leinwand, der/die Liebste untergehakt und aus voller Brust mitgesungen. „Frau Höpker kriegt sie alle“ und nach dem Einstieg (Über den Wolken) geht es Schlag auf Schlag, oder besser Lied auf Lied. Sollten noch „unsichere Männer“ ihre Scheu nicht abgelegt haben, spätestens bei Henry Valentinos „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“, aufgeteilt in Gesangsteile für Weiblein und Männlein, fallen die letzten Hemmungen. Der Saal singt, klatscht und tanzt begeistert mit. Frau Höpker in Hochform, ob Schlager,Kinderlied oder Volksmusik, überall Begeisterung pur.

Das ausgewogene Programm, bestehend aus drei Blöcken a ca. 40 Minuten vergeht wie im Flug und selbst aktuelle Lieder wie „Herz über Kopf“ und der brandaktuelle Hit von Andreas Burani stellen für die Gäste kein Hindernis dar. Selbst die „eingefleischtesten Nichtsänger“ konnten sich dem Zauber von Frau Höpker nicht entziehen und so war es kein Wunder, dass sie erst nach einigen Zugaben die Bühne verlassen durfte.

„Habt Dank für die Zeit, die ich mit euch verplaudert hab‘
Und für Eure Geduld, wenn’s mehr als eine Meinung gab
Dafür, dass ihr nie fragt, wann ich komm‘ oder geh‘
Für die stets offene Tür, in der ich jetzt steh‘

Gute Nacht, Freunde
Es wird Zeit für mich zu geh’n
Was ich noch zu sagen hätte
Dauert eine Zigarette
Und ein letztes Glas im Steh’n“

Mit diesen Zeilen des Reinhard Mey – Klassikers ging ein gelungener Abend zu Ende. Zurück blieben begeisterte Zuhörer, die gleichzeitig als Sänger mitgewirkt hatten und zufriedene Veranstalter. Ein besonderes Lob noch an die Ausrichter. Speisen und Getränke zu überaus zivilen Preisen -Kompliment !

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