Was bringt uns eine gute Vorbereitung?

Du hast Deinen Führerschein verloren weil Du besoffen Auto gefahren bist?

Der Lappen ist weg weil Du notorisch zu schnell fährst?

Du hattest Drogen im Körper als die Polizei Dich anhielt?

Diese oder ähnliche Fragen finden wir im Internet wenn wir googlen oder nach Erfahrungsberichten für eine MPU  suchen. Klar ist, wenn man heute 8 Punkte auf seinem Konto in Flensburg angesammelt hat, nimmt sich der Führerschein eine Auszeit und man wird „verdonnert“ ein Fahreignungsseminar, wie die MPU auch genannt wird, zu besuchen. Was das im Klartext bedeutet möchte ich aus eigener Erfahrung darstellen und zwar ohne materielle Hintergründe, einfach mal aus der eigenen Erfahrung heraus.

Es ist schon ein wenig her, aber Thema, Ablauf und Hintergründe sind nicht nur aktuell, sondern wichtiger denn je.

Mein Fall in Kurzform: Ich war ein notorischer Schnellfahrer, ein Richter bezeichnete mich mal als „Verkehrsraudi“. Bei einer Fahrleistung von rund 100.000 KM im Jahr, war ich meist zu schnell unterwegs, meine „Spitzenleistung“ war: 3 x an der gleichen Stelle, einer festen Radarfalle, zu schnell. Es gab Menschen die mich als Idioten bezeichneten, als unverbesserlich oder aber als dümmsten Autofahrer von NRW. Der letzten Meinung schließe ich mich vorbehaltslos an.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich erhielt ein Fahrverbot von 7 Monaten, eine Geldbuße und ich „durfte“ zum Idiotentest. „Große Fresse“ die ich habe, das schaffe ich, muss doch einfach sein. Dem Prüfer erzähle ich etwas, der wird Augen machen.

Gott sei Dank, an dieser Stelle bedanke ich mich bei meinem lieben Kollegen Werner H., der mich täglich bekniete doch vorher einen Vorbereitungskurs zu machen und schließlich ließ ich mich breitschlagen. Ich will hier auf die Details der Vorbereitung nicht näher eingehen, aber das Innerste wurde nach außen gedreht und Sitzung für Sitzung wurde mir klarer, warum ich so viel Geld für Strafmandate „versenkt“ hatte. Die Einsicht in mein Handeln und mein Verhalten wurde mir, an Hand von existierenden Beispielen deutlich gemacht.

MPU-Bild

MPU Coaching und Suchtberatung

 

Ich habe hier zwei typische Beispiele aus der Praxis von Charlotte Dargel-Carthaus, eine Fachfrau aus dem Bereich Coaching und Suchtberatung beigefügt.

Zum einen handelt es sich um ein typisches Telefonat mit einem Aspiranten für die Vorbereitung zur MPU und zum anderen um einen Brief an einen unbelehrbaren Teilnehmer an einer der Schulungsmaßnahmen. Beide Dokumente zeigen auf humorvolle Art, wie sehr die Einsicht mit dem Bestehen einer solchen Maßnahme verbunden sind.

Um es klar und deutlich zu sagen, ohne die Vorbereitung durch einen MPU – Coach und die Beratung durch einen geschulten Psychologen hätte ich weder den Führerschein wieder bekommen, noch hätte ich mein Verhalten geändert. Gerade die Veränderung des Verhaltens ist ein wesentlicher Baustein um sein Leben wieder neu zu ordnen.

In meinem Fall handelte es sich „nur“ um ein „einfaches“ Verkehrsdelikt, viel diffiziler sind Maßnahmen bei „Führerscheinentzug wegen Alkoholgenusses“. Nach eigenen Erfahrungen mit einer Drogen- und Alkoholproblematik halte ich persönlich Frau Dargel – Carthaus für eine „der“ Adressen.

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Charlotte Dargel – Carthaus

Eine telefonische Vorab-Beratung hilft den Betroffenen einzuschätzen ob eine Sympathie zum Schulenden aufgebaut werden kann. Aber auch eine Online – Beratung ist möglich. In meinem Fall kam der Coach aus einer Entfernung von rund 100 KM zu mir nach Hause. War ich auch am Anfang skeptisch, letztlich musste ich feststellen, OHNE Coach wäre ich nicht nur durch die MPU „gerasselt“, ich denke der „Lappen“ wäre in weite Ferne gerückt.

 

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