„Alk-Info“, ein Informationsportal stellt sich vor

Einzigartig im deutschsprachigen Raum

Einen rasanten Start legte im Jahr 2012 die Internetplattform „Alk-Info“ hin und belegt heute, mit rund 2000 Besuchern und bis zu 8000 Seitenaufrufen pro Tag, einen Spitzenplatz unter den aktuellen Informations-Websites zum Thema Alkoholismus und Co-Abhängigkeit.

Harald Frohnwieser (Journalist und ehemaliger Redakteur des „Kurier“) und sein Sohn Thomas informieren auf der Website über Alkoholmissbrauch und die Folgen mit journalistisch aufbereiteten Reportagen und Interviews. Dabei beschränken sie sich keinesfalls auf Österreich, sondern präsentieren auch Informationen aus Deutschland und der Schweiz. So findet sich auf der Website eine ausführliche Sammlung von Links zu Therapieeinrichtungen, Beratungsstellen und weiteren Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Deutsche und ausländische Anlaufstellen

Während es in Deutschland eine ganze Reihe von Selbsthilfegruppen gibt, existieren in Österreich gerade mal zwei nennenswerte Gruppen, die „Anonymen Alkoholiker“ und „das Blaue Kreuz“. Ähnlich wie auch in Deutschland lässt der Zulauf, insbesondere von jungen Leuten, nach und die Gruppen entwickeln sich zu, wie Harald Frohnwieser sagt, zu Seniorenclubs.

Als trockener Alkoholiker, der zwei Bücher veröffentlicht hat („Harry, Alkoholiker – Stationen eines Trinkers“ und „Alkohol im Alltag“) beschäftigt er sich jetzt 5 Jahren mit dem Projekt und unterstützt dabei die Betroffenen unter anderem auch mit der Rubrik „Fragen und Antworten“. Hier werden Fragen aus dem alltäglichen Leben beantwortet, so zum Beispiel: wie „Mein Partner, meine Partnerin trinkt, wie kann ich ihm/ihr helfen?“, „wo gibt es eine Therapieeinrichtung in meiner Nähe?“, „ich bin erst kurz trocken, soll ich trotzdem zu einer Geburtstagsfeier gehen“ und viele andere mehr.

„Alk-Info“ ist nicht vergleichbar mit Foren wie Facebook oder Twitter, es gibt keinen Chat oder die Möglichkeit der direkten (und sofortigen) Ansprache. Aber die Betroffenen erhalten eine Antwort und wenn jemand persönliche Erfahrungsberichte übermittelt, so werden diese veröffentlicht. Erfahrungen und die Erlebnisse von anderen Betroffenen geben den Leser die Möglichkeit ihre eigene Situation zu analysieren, sich zurecht zu finden und eventuell neu zu orientieren.

Die Leser der zum überwiegenden Teil sehr spannend aufbereiteten Artikel kommen zu 40% aus Deutschland, zu 35% aus Österreich, der Rest verteilt sich auf die Schweiz, die USA und andere Staaten.

Die Probleme mit Alkoholismus, den Rückfallgefahren und vor allem die große Anzahl an Co-Abhängigen, also Menschen die im Umfeld von Alkoholkranken leben, sind in allen Ländern gleich und somit ist auch das große Interesse zu erklären. Der Austausch über die Landesgrenzen hinaus, die Erfahrungen, die Nöte der Betroffenen und ein Versuch der Aufklärung stehen im Fokus der Arbeit von Harald und Thomas Frohnwieser. Dabei verteufeln die beiden den Alkohol nicht generell (solange es sich um einen Genuss handelt), sondern sie machen auf die Gefahren aufmerksam.

Auch Keith Richards kommt vor

Zahlreiche Medien haben sich bisher über die Website berichtet und „Alk-Info“ versteht sich nicht als Konkurrenz zu den etablierten Internetforen, sondern als Ergänzung, als Zusatz und als Hilfsmittel zum Kampf gegen die Droge Alkohol mit all ihren dämonischen Gesichtern.

Dazu gehört auch die Unterstützung von Aktionen wie „Deklaration von Alkohol auf Speisenkarten“ oder die „Verbannung von Flachmännern aus den Kassenzonen in Tankstellen und bei Lebensmitteldiscountern“.

 

 

Werbung

Folgen Sie mir auf Facebook