Alkoholsucht und Co-Abhängigkeit

Kostenlose Lesungen und Gespräche

Alkoholnachweis auf Speisekarten

Gruppenstunden und Gesprächskreise von Selbsthilfegruppen gehören zu den wichtigsten Elementen zur Verhinderung von Rückfällen bei Suchterkrankungen. Nach dem Erscheinen des Buches „Alkohol – Die Gefahr lauert überall!“ im August letzten Jahres, hatte ich die Möglichkeit in Kliniken und bei Selbsthilfegruppen Lesungen und Gespräche durchzuführen.

Der Ratgeber richtet sich an das Umfeld der Betroffenen, an Menschen die mit Alkoholikern leben, hilft erste Anzeichen von Sucht oder Suchtgefahr zu erkennen und soll Hilfe geben, bei der Bewältigung dieser Anzeichen. Beginnend mit der eigenen Sucht und dem Entzug – das Leben danach. Wie verhalte ich mich im täglichen Leben – worauf muss ich achten, um trocken zu bleiben – Co – Alkoholismus, das Umfeld, die Familie, Freunde und Kollegen – Regeln für den Co-Alkoholiker und andere Betroffene.

Diese und andere Themen wurden in intensiven Gesprächen mit Betroffenen diskutiert, unter anderem in der Soteria Klinik in Leipzig oder in der Selbsthilfegruppe des Kreuzbundes in Bergheim. Die Resonanz war großartig und ich würde mich freuen auch in anderen Einrichtungen und Gruppen diese Thematik zu erörtern. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger oder „besserwisserisch“, sondern sachlich aus langjähriger Erfahrung.

Die Leitung des Kreuzbundes aus Bergheim im Gespräch

Dabei entstehen keinerlei Kosten, das Hauptziel ist die Unterstützung der Betroffenen.

Ein besonderes Thema ist für 2017 geplant. Auf Speisekarten in Restaurants finden wir heute Hinweise auf Zusatzstoffe (s.Foto), in fast allen Fällen aber keine Hinweise auf Alkohol oder entsprechende Zusatzstoffe.Dies ist Ziel von weiteren Aktionen im Frühjahr.So steht auch ein Termin mit der DEHOGA in Berlin an, hier sollen der Verband Einfluss auf eine Erfassung dieser Daten nehmen. Wichtig nicht nur für trockene Alkoholiker, sondern auch für Intolerante, Allergiker, gläubige Menschen und vor allem um Kinder zu schützen.

Einen Beitrag, genau zu dieser Thematik gab es im Dezember auch auf Radio Erft, einen Mitschnitt der Sendung finden Sie hier:

Mitschnitt des Interviews mit Martina Behrendt
Neu: Empfehlung durch Dr.Georg Kippels MdB – Mitglied der CDU-CSU Fraktion im Deutschen Bundestag

Mehr Infos zum Thema – kostenlose Lesungen/Gespräche:

Buch@Burkhard-Thom.de

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Über burgel 217 Artikel
Nach dem Erscheinen meines zweiten Ratgebers „Alkohol – Hilfeschrei“ werde ich immer wieder von Betroffenen, Hilfesuchenden und Gruppen angesprochen auch in anderen Bundesländern Unterstützung anzubieten. Die Kontaktaufnahme zu einzelnen Kliniken ist zwar erfolgreich, gleicht aber ein wenig dem „Suchen im Heuhaufen“. Deshalb suche ich jetzt den Kontakt zu einer zentralen Stelle um mein Angebot gleich in mehreren Kliniken zu präsentieren. Seit achtundzwanzig Jahren trockener Alkoholiker, weiß ich das nur der Hilfe bekommt, der auch Hilfe sucht. Das gilt jedoch nicht nur für Alkoholabhängige selbst, sondern auch deren sozialen Umkreis. Bis zu zehn Millionen Menschen in Deutschland halten sich im näheren Umfeld eines Suchtkranken auf. Diesen sogenannten Co-Abhängigen habe ich nun ein neues Buch gewidmet („Alkohol – Ein Hilfeschrei, Ratgeber und mehr“). In diesem biete ich Betroffenen nähere Beratung, Tipps, Verständnis und Hilfe zu ihrer jeweiligen Situation. Neben der informativen Heranführung an das bisher totgeschwiegene Thema, kommen auch Betroffene zu Wort. Familien, Partner, Kinder, Bekannte und Kollegen bilden die Schwerpunkte. „Du bist nicht allein. Lass Dir helfen.“ Inzwischen stehen die Unterstützung von Angehörigen und die Vermeidung von Rückfällen im Mittelpunkt meiner Arbeit. Anders als bei gewinnorientierten Coaches geht es mir um die Unterstützung auf individueller und persönlicher Basis. „Im Mittelpunkt steht der Mensch – niemals der Profit.“ Diese erweitere Neuauflage der erfolgreichen Ratgeber bietet : • Unterstützung von Angehörigen Suchtkranker, im Umgang mit den Süchtigen, vor allem aber mit dem Umfeld. • Vermeidung von Rückfällen, beginnend in der Phase nach einer Entgiftung bis zur Zeit nach dem Klinikaufenthalt. • Wahl der richtigen Lebensmittel, die Achtsamkeit im täglichen Leben und Vorbereitung auf ein Leben ohne Alkohol (ein Leben lang) • Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins und Verbesserung des Selbstvertrauens • Sucht und Sexualität – Ein Tabuthema • Erkennen erster Anzeichen von Sucht oder Suchtgefahr • Kurze Beschreibung „mein eigener Weg“ • Lebensmittelkonzerne zu Alkohol in ihren Produkten Alkohol – Ein Hilfeschrei, Ratgeber und mehr…

2 Kommentare

  1. Für die SHG “Kreuzbund Bergheim II” war es eine etwas andere Gruppenstunde mit genügend Stoff für Diskusionen. Es hat allen Freude gemacht sich einmal anders mit dem Thema Alkohol auseinander zu setzen. Ich kann jeder SHG nur empfehlen, sich auch einmal Herrn Burkhard Thorn mit seiner Lesung und seinem Buch einzuladen- es hat sich wirklich gelohnt.
    Martina Wirtz
    Kreuzbund Bergheim II

1 Trackback / Pingback

  1. Selbsthilfegruppe oder Facebook ? | DoggyBag – Bergheim

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