Love-Story von Basset und Jack Russel

Ein Ereignis wie bei Tristan und Isolde

War es Liebe oder einfach nur Verblendung?

Der Tod aus Liebe ist ein literarisches Motiv aus dem Musikdrama „Tristan und Isolde“, die Protagonisten sehen im Tod den einzigen Ausweg aus einer unerfüllten Liebe.

Eine waghalsige These, aber wie sonst soll man die Geschehnisse um den Basset-Rüden King Kimmi und die kleine Jack Russel-Hündin Elli deuten?

Elli, die “Chefin” des Hotels “Zur schönen Aussicht”
Basset-Rüde King Kimmi liebte die See

Die folgende kleine Geschichte ist tatsächlich passiert und den Beteiligten stock noch heute der Atem, wenn sie an das Erlebte zurück denken.

Elli ist die eigentliche Chefin im Hotel „Zur schönen Aussicht“ in Grömitz, sie bestimmt die Abläufe in und um die Rezeption, vor allem wenn es um den Aufenthalt der mitgebrachten Vierbeiner geht. Wohlgemerkt sie bestimmt und nicht das Hotelpersonal. Also ist es wenig verwunderlich das die Rezeptionisten, an warmen Tagen den kleinen Stinker ausquartieren und ihm im Nebenzimmer Auslauf auf den Balkon gewähren. Elli nutzte die schöne Aussicht auf die nahegelegene Ostsee, machte es sich auf einem kleinen Kissen bequem und ließ sich die Sonne auf den Pelz brennen. Sie genoss die Aussicht, hatte sie doch nicht nur den Meerblick, sondern auch den direkten Blick auf die ankommenden Gäste auf dem Parkplatz.

Alles im Griff, dachten sich die Besitzer, das Hotelpersonal und natürlich auch der gerade angereiste Basset-Rüde. Er , bekannt als King Kimmi, gewohnt lässig und relaxed, auch nach einer stundenlangen Autofahrt, kletterte die Rampe herunter aus dem Auto.

In den letzten 11 Jahren war er wiederholt hier, kannte sich aus und die kleine Schreckschraube auf dem Balkon ignorierte er. Über 20 Mal waren sie sich begegnet, oft an der Rezeption(sie hinter Glas, er davor), aber auch genauso oft auf der Straße, der Promenade oder auf der Terrasse. Sie immer an der Leine, er immer ignorant.

Was war der Grund? Mochte sie ihn, wollte sie mehr? Hatte sie „die fliegende Hitze“? Warum war der Basset so uninteressiert, machte sie das an?

Lasst mir bitte meine Ruhe – die Fahrt war lang

An diesem Tag war alles anders. Der dicke Basset machte es sich auf dem Rasen bequem und Elli auf dem Balkon rastete aus.

„Unglaublich, der Dicke beachtet mich nicht“

Der Basset schloß die Augen und träumte in den Tag

Elli auf dem Balkon(wohlgemerkt 1.Etage = rund 3 Meter hoch) dachte nicht eine Sekunde nach. Anlauf genommen und durch die Gitter ein Sprung in die Tiefe.

Knapp 3 Meter in die Tiefe

Wollte sie sich umbringen? Wollte sie aus Liebe sterben?

Den Angestellten und den Gästen auf dem Parkplatz stockte der Atem. Ein kleiner Hund, zart und gebrechlich, krachte auf die Betonplatten, schüttelte sich und humpelte in Richtung Basset.

Frauchen kam gelaufen und fing die kleine (liebestolle?) Maus ein. Das Schlimmste wurde angenommen und Elli wurde umgehend zum Tierarzt gebracht. Leichte Verstauchung, leicht gedehnte Bänder, ein leichtes Schmerzmittel, sonst(Gott sei Dank) nichts.

Am nächsten Morgen wurde der Balkon gesichert. Ein feingewebter Maschendrahtzaun sichert jetzt die Sprungübungen der kleinen Hundedame, die immer noch die Chefin spielt.

Alles gut gelaufen, Frauchen gib mir die “Fünf”

Ob es sich nun wirklich um Liebe, Dummheit oder einfach nur die Verteidigung IHRES Reiches gehandelt hat, hat sie bisher niemandem verraten.

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Über burgel 217 Artikel
Nach dem Erscheinen meines zweiten Ratgebers „Alkohol – Hilfeschrei“ werde ich immer wieder von Betroffenen, Hilfesuchenden und Gruppen angesprochen auch in anderen Bundesländern Unterstützung anzubieten. Die Kontaktaufnahme zu einzelnen Kliniken ist zwar erfolgreich, gleicht aber ein wenig dem „Suchen im Heuhaufen“. Deshalb suche ich jetzt den Kontakt zu einer zentralen Stelle um mein Angebot gleich in mehreren Kliniken zu präsentieren. Seit achtundzwanzig Jahren trockener Alkoholiker, weiß ich das nur der Hilfe bekommt, der auch Hilfe sucht. Das gilt jedoch nicht nur für Alkoholabhängige selbst, sondern auch deren sozialen Umkreis. Bis zu zehn Millionen Menschen in Deutschland halten sich im näheren Umfeld eines Suchtkranken auf. Diesen sogenannten Co-Abhängigen habe ich nun ein neues Buch gewidmet („Alkohol – Ein Hilfeschrei, Ratgeber und mehr“). In diesem biete ich Betroffenen nähere Beratung, Tipps, Verständnis und Hilfe zu ihrer jeweiligen Situation. Neben der informativen Heranführung an das bisher totgeschwiegene Thema, kommen auch Betroffene zu Wort. Familien, Partner, Kinder, Bekannte und Kollegen bilden die Schwerpunkte. „Du bist nicht allein. Lass Dir helfen.“ Inzwischen stehen die Unterstützung von Angehörigen und die Vermeidung von Rückfällen im Mittelpunkt meiner Arbeit. Anders als bei gewinnorientierten Coaches geht es mir um die Unterstützung auf individueller und persönlicher Basis. „Im Mittelpunkt steht der Mensch – niemals der Profit.“ Diese erweitere Neuauflage der erfolgreichen Ratgeber bietet : • Unterstützung von Angehörigen Suchtkranker, im Umgang mit den Süchtigen, vor allem aber mit dem Umfeld. • Vermeidung von Rückfällen, beginnend in der Phase nach einer Entgiftung bis zur Zeit nach dem Klinikaufenthalt. • Wahl der richtigen Lebensmittel, die Achtsamkeit im täglichen Leben und Vorbereitung auf ein Leben ohne Alkohol (ein Leben lang) • Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins und Verbesserung des Selbstvertrauens • Sucht und Sexualität – Ein Tabuthema • Erkennen erster Anzeichen von Sucht oder Suchtgefahr • Kurze Beschreibung „mein eigener Weg“ • Lebensmittelkonzerne zu Alkohol in ihren Produkten Alkohol – Ein Hilfeschrei, Ratgeber und mehr…

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