Der Alkoholiker lebt in seiner eigenen Welt und nur er SELBST kann sich aus der Umklammerung durch den Alkohol befreien. Deshalb kann der Ratgeber für den Alkoholiker auch nur eine Information über Möglichkeiten zum Entzug sein.

Ich richte mich an die Menschen, die aus der Entgiftung kommen und darauf warten in eine Langzeittherapie zu gehen. Hier passieren die meisten Fehler. In den meisten Fällen entsteht zwischen der Entgiftung und der Langzeit eine große Lücke und genau in dieser Zeit passieren viele Rückfälle.

Das gleiche gilt nach der Therapie, Selbsthilfegruppen und Einzeltherapien sind überlebenswichtig, reichen aber alleine nicht aus. Insbesondere das Verhalten der Betroffenen im täglichen Leben ist mein Anliegen, darüber möchte ich mit den Betroffenen reden und aus meiner Erfahrung über richtiges oder besser angemessenes Verhalten reden. Hier gilt es die Sensibilität zu erhöhen, die Rückfallquote durch richtiges Verhalten zu senken und darauf zu achten das der Betroffene im Tagesablauf alle Kriterien zur Vermeidung von Rückfällen einhalten kann. Ich bin ein Vertreter der Null – Alkohol-These. Das heißt im Klartext, jeglicher Genuss von Alkohol, alkoholhaltigen Zutaten und Aromen ist zu vermeiden.

Dies ist verbunden mit völlig offenem Umgang mit dem Thema „Ich bin Alkoholiker“, über das Studium aller Lebensmittelbeschreibungen auf Fertigwaren, Verpackungen, in Restaurants usw. Immer klar und deutlich: Die bewusste Aufnahme von Alkohol geht nicht, unbewusst „kann“ gehen. Allerdings ein sofortiger Stop wenn die die Ingredienzien bekannt sind.

Diese erweitere Neuauflage der erfolgreichen Ratgeber von Burkhard Thom, der seit 28 Jahren trockener Alkoholiker ist und seitdem mit vielen Suchtkliniken zusammen arbeitet, bietet Ihnen:

  • Unterstützung von Angehörigen Suchtkranker, im Umgang mit den Süchtigen, vor allem aber mit dem Umfeld.
  • Vermeidung von Rückfällen, beginnend in der Phase nach einer Entgiftung, während der Langzeittherapie und verstärkt für die Zeit nach dem Klinikaufenthalt.
  • Wahl der richtigen Lebensmittel, die Achtsamkeit im täglichen Leben, bis hin zu stützenden Maßnahmen und Hinweisen auf ein Leben ohne Alkohol (ein Leben lang).
  • Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins und Verbesserung des Selbstvertrauens
  • Sucht und Sexualität – Ein Tabuthema
  • Erkennen erster Anzeichen von Sucht oder Suchtgefahr
  • Kurze Beschreibung „mein eigener Weg“
  • Lebensmittelkonzerne äußern sich zu Alkohol in ihren Produkten
Weitere Infos über Menschen aus dem Umfeld von Alkoholkranken in diesem Buch
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