Verweigerung einer Therapie – Kinder oder Haustiere…

….einen Grund dafür gibt es immer !

Ein häufiger Grund zur Verweigerung von Langzeit-Therapien ist die Tatsache das die Eltern nicht wissen wohin mit den Kindern in dieser Zeit. Bei der Betrachtung dieses Themas geht es um mindestens zwei Aspekte. Zum einen denken die Eltern an eine Betreuung für ihre Kinder, zum Zweiten hat die Suchterkrankung auch weitergehende Konsequenzen.

 Es wird häufig vergessen, dass Kinder besonders unter der Suchterkrankung eines Elternteils leiden und es gilt die gestörte Beziehung wieder neu aufzubauen und zu festigen.

Dieser Tatsache haben viele Kliniken inzwischen Rechnung getragen und bieten Behandlungen an in denen Väter und Mütter eine stationäre Therapie machen können und die Kinder betreut werden. Klar ist auch das für Kinder, die aus Alkoholikerfamilien stammen, ein erhöhtes Risiko zu Alkoholmissbrauch und zu einer psychischen Folgeerkrankung bestehen kann.

Um auch in diesen Fällen Unterstützung und Hilfe zu leisten, haben sich eine ganze Reihe von Kliniken mit diesem Thema beschäftigt und bieten inzwischen entsprechende Leistungen an.

In jedem Fall sollten sich Betroffene gut informieren die Suchtberatungen in den jeweiligen Städten und Gemeinden halten mehr Informationen bereit. Die Zeitschrift „TrokkenPresse“ veröffentlichte in den letzten Monaten einige Adressen zu diesem Thema, ich füge das Material mal hier als Foto an. Im Text findet man auch konkrete Infos zu weiteren Recherchen.

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Eine weitere und ebenfalls häufige „Ausrede“ eine Therapie nicht anzutreten ist der Verweis auf Haustiere, die versorgt werden müssen. Dies haben einige Kliniken erkannt und gestatten die Mitnahme der Haustiere, zum anderen kann sich der Kontakt zu seinen Tieren auch positiv auf das Verhalten und das Erleben der Menschen auswirken.

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Auch hier hatte die Trokkenpresse einen interessanten Beitrag (s.Abbildung)

Weitere Fragen beantworte ich gerne unter Buch@Burkhard-Thom.de

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Über burgel 217 Artikel
Nach dem Erscheinen meines zweiten Ratgebers „Alkohol – Hilfeschrei“ werde ich immer wieder von Betroffenen, Hilfesuchenden und Gruppen angesprochen auch in anderen Bundesländern Unterstützung anzubieten. Die Kontaktaufnahme zu einzelnen Kliniken ist zwar erfolgreich, gleicht aber ein wenig dem „Suchen im Heuhaufen“. Deshalb suche ich jetzt den Kontakt zu einer zentralen Stelle um mein Angebot gleich in mehreren Kliniken zu präsentieren. Seit achtundzwanzig Jahren trockener Alkoholiker, weiß ich das nur der Hilfe bekommt, der auch Hilfe sucht. Das gilt jedoch nicht nur für Alkoholabhängige selbst, sondern auch deren sozialen Umkreis. Bis zu zehn Millionen Menschen in Deutschland halten sich im näheren Umfeld eines Suchtkranken auf. Diesen sogenannten Co-Abhängigen habe ich nun ein neues Buch gewidmet („Alkohol – Ein Hilfeschrei, Ratgeber und mehr“). In diesem biete ich Betroffenen nähere Beratung, Tipps, Verständnis und Hilfe zu ihrer jeweiligen Situation. Neben der informativen Heranführung an das bisher totgeschwiegene Thema, kommen auch Betroffene zu Wort. Familien, Partner, Kinder, Bekannte und Kollegen bilden die Schwerpunkte. „Du bist nicht allein. Lass Dir helfen.“ Inzwischen stehen die Unterstützung von Angehörigen und die Vermeidung von Rückfällen im Mittelpunkt meiner Arbeit. Anders als bei gewinnorientierten Coaches geht es mir um die Unterstützung auf individueller und persönlicher Basis. „Im Mittelpunkt steht der Mensch – niemals der Profit.“ Diese erweitere Neuauflage der erfolgreichen Ratgeber bietet : • Unterstützung von Angehörigen Suchtkranker, im Umgang mit den Süchtigen, vor allem aber mit dem Umfeld. • Vermeidung von Rückfällen, beginnend in der Phase nach einer Entgiftung bis zur Zeit nach dem Klinikaufenthalt. • Wahl der richtigen Lebensmittel, die Achtsamkeit im täglichen Leben und Vorbereitung auf ein Leben ohne Alkohol (ein Leben lang) • Steigerung des eigenen Selbstbewusstseins und Verbesserung des Selbstvertrauens • Sucht und Sexualität – Ein Tabuthema • Erkennen erster Anzeichen von Sucht oder Suchtgefahr • Kurze Beschreibung „mein eigener Weg“ • Lebensmittelkonzerne zu Alkohol in ihren Produkten Alkohol – Ein Hilfeschrei, Ratgeber und mehr…

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